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Pressespiegel

Kinder sollen sich gesund ernähren

Stadt Gehrden beteiligt sich an Gesundheitsprojekt der Region

Mit einem neuen Projekt fördert die Region Hannover ganzheitlich die Gesundheit von Kindergartenkindern. Daran beteiligt ist auch die Stadt Gehrden.
Von Dirk Wirausky
Gehrden. Obst, Gemüse und Salat statt Milchschnitte und Nutellabrot - in den Gehrdener Kindergarten soll künftig bei der Verpflegung genauer hingeschaut werden. „Unser Ziel ist es, Erzieherinnen, Eltern und Kinder für das Thema Ernährung zu sensibilisieren", sagt Fachdienstleiterin Britta Häupl. Damit könne nicht früh genug begonnen werden.
  Deshalb beginnt das Projekt bereits in den Krippen. Eines der Ziele ist es, die Verpflegung in den Einrichtungen zu vereinheitlichen. „Wir müssen uns deshalb darauf verständigen, was wir unter einer gesunden Ernährung verstehen und was wir dazu beitragen können", sagt Häupl. In Gehrden wird das Projekt in allen Krippen sowie in den Kindertagesstätten Am Castrum und Klax umgesetzt. Etwa 200 Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren werden dort betreut.
  Ideen gibt es genug. Eltern und Kinder kochen gemeinsam oder bereiten zusammen ein gesundes Frühstück vor. Zudem sollen kleine Gärten angelegt werden, um später eigenes Gemüse zu ernten. Die Essplätze in den Kindertagesstätten könnten ungestaltet werden. Oder es werden spezielle Obsttage angeboten. Wichtig sei das Zusammenspiel mit den Müttern und Vätern. Dazu gehört auch der Umgang mit Süßigkeiten. Eines betont Häupl: „Wir wollen sie in den Kindergärten nicht unbedingt verbieten, aber sie sollen bewusst eingesetzt werden."
  Und einen Wunsch hat Häupl: Sie würde sich über ehrenamtliche Unterstützung freuen. „Es wäre eine tolle Ergänzung, wenn sich Bürger bereit erklären, den Kindern einen Gemüsegarten zu zeigen oder einen Bauernhofbesuch anzubieten", sagt die Fachdienstleiterin. Zahlreiche Kinder wüssten gar nicht, woher die Nahrungsmittel kommen.
   Seitens der Region betreut und berät ein Team aus einer Reha- und Sprachheilpädagogin, einer Sportwissenschaftlerin und einer Ernährungswissenschaftlerin die Kitas vor Ort - und gibt Empfehlungen unter anderem für ein ausgewogenes Verpflegungsangebot.

Calenberger Zeitung am 31. Mai 2013